Alle Verbesserungsvorschläge sind auf einer Karte eingezeichnet.

Junge Geflüchtete trafen sich in der Godesberger Innenstadt um mit Hilfe einer App konkrete Verbesserungsvorschläge zu sammeln, die in den Godesberger Leitbildprozess einfließen sollen.

Jeder kennt diesen Aufruf: Make America Great Again. Doch das Motto eines kooperativen  Projekts mit jungen Geflüchteten aus Bad Godesberg lautet nicht so, sondern „Make Godesberg great again“. Hintergrund ist der Leitbildprozess, durch den in einem breit angelegten Verfahren eine neue, gemeinsame Vision vom Leben in Bad Godesberg entwickelt werden soll. Der Runde Tisch Flüchtlingshilfe ist dort in zwei Expertenworkshops vertreten.

Um einige Vorschläge für den Leitbildprozess zu sammeln, tragen sich diese Woche einige geflüchtete Jugendliche in Godesberg City. Sie waren mit dem Smartphone in der Hand bereit, ihre eigene Stadt ganz neu zu entdecken. Diese Vorschläge wurden mit Hilfe der App #stadtsache gesammelt. Verschiedene Fragen und Hashtags regen dazu an, neue Dinge in seiner Heimatstadt zu entdecken, sie zu fotografieren und mit Anderen zu teilen. Beispielsweise kann man ein Foto von einem Straßenkreidehüpfkästchen  unter der  Frage: „Woran sieht man, dass Kinder in der Stadt leben?“ veröffentlichen.  All diese verschiedenen Orte erscheinen nun auf einer Karte, welche für alle Benutzer der App zugänglich ist.

Unter vier verschiedenen  Hashtags sollten Fotos mit den Verbesserungsvorschlägen  sortiert werden: diese lauteten #Verkehr, #Treffpunkt, #Schön oder Hässlich und #Sicherheit. Eine Stunde lang schwärmten die  jungen Geflüchteten aus mit der Mission, alles was ihnen missfiel zu dokumentieren und eine Lösungsmöglichkeit zu benennen. Sie brachten viele Punkte zusammen. Schwer einsichtige Straßen oder Fahrradwege wurden ebenso dokumentiert wie hässliche oder dunkle Passagen. Daneben gab es einige Vorschläge wie „Public Viewing“ auf dem Moltkeplatz anzubieten oder digitale Anzeigetafeln der U-Bahn schon am Treppenaufgang aufzustellen. Mit diesen und mehr Ideen könnte Bad Godesberg zu einem noch schöneren, sichereren und angenehmeren Aufenthaltsort für jedermann werden.

Die Vorschläge sind bereits über die Beratungen des Expertenworkshop „Jung sein – alt werden in Bad Godesberg“ in den Leitbildprozess eingeflossen. Ob und was daraus wird, muss sich zeigen. 

Von Franziska Steinich

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